Ortsgeschichte St. Margarethen

Am Fuße des Ainecks, wo der Leisnitzgraben in das Murtal tritt, liegt St. Margarethen.

Zur Römerzeit führte durch das Gemeindegebiet die von Kaiser Septimius Severus im Jahre 201 n. Chr. erbaute Straße über die Lausnitzhöhe nach Teurnia ( St. Peter im Holz, Kärnten), die eine wichtige Nord-Süd-Verbindung darstellte und deren Trasse heute teilweise noch erkennbar ist. Zahlreich Funde, u. a. der Mithrastempel und Wohnstätten nahe Schloß Moosham. 1231 wird die Kapelle St. Margarethen genannt. 1416 das Schloß St Margarethen ( keine Reste mehr vorhanden ), das dem Adelsgeschlecht der Moosheimer, einst Besitzer von Schloss Moosham gehörte.

Die Pfarrkirche St. Margarethen wurde 1231 erbaut und 1586 erhöht und gewölbt, barocke Innenausstattung, wertvolles Meßgewand, Grabsteine der Mooshamer.Kirche St. Augustin, schon um 1400 bestehend, 1756 erweitert, figurale Bilder von Gregor Lederwasch, Römerstein an der Kirche und Schule.

Ausgrabungen an der Römerstraße.

Statistisch erstmalige Aufzeichnungen über Gäste-Übernachtungen gibt es seit Jahre 1971. Allerdings erzählen Einheimische und Touristen, dass bereits kurz nach dem zweiten Weltkrieg Gäste in St. Margarethen beherbergt wurden (spez. Wiener Gäste - damals noch eine "Weltreise", man bedenke die Straßenverhältnisse.)

Die Situation änderte sich aber im Winter 1979/80, als der Hausberg Aineck mit drei Schleppliften erschlossen wurde, dann 1983 der Zusammenschluss zur "Schischaukel Aineck-Katschberg" und somit der Bau des 4. Schleppliftes.

Eine weitere Bereicherung im Jahre 1993: Bau der Talstation und Ersatz des 1. Schleppliftes durch eine Komfort-Doppelsesselbahn. Seit Dezember 2009 läuft die 8er Gondelbahn sprich die Gipfelbahn auf das Aineck (Ersatz zweier Schlepplifte) und im Jahre 2011 wird wieder eine neue Liftanlage (Gondel) errichtet…